Über das Glück sich unglücklich zu fühlen

Ich will traurig sein, wütend, ja sogar zornig! Hin und wieder auch mal ängstlich, verzagt, oder einfach unzufrieden.

Mir gehen Menschen auf die Nerven, die der Meinung sind, jedes Gefühl weglächeln zu wollen. Ich bin der festen Überzeugung, glücklich bin und will ich nur sein, wenn jedes andere Gefühl ebenso willkommen ist.

Das, was viele Menschen mit Gefühlen verbinden, nämlich Schuldzuweisungen, Vorwürfe und damit Angriffe auf andere oder Verlustängste, weil sie glauben, ohne etwas oder jemanden nicht glücklich sein zu können, das brauche nicht, um meine Gefühle wahrnehmen und leben zu können.

Gefühle sind für mich Wegweiser, die mir meinen Alltag reflektieren. Mir Hinweise geben, wenn ich mich verrannt habe oder ich aus anderen Gründen eine Veränderung brauche. Sie sind Begleiter eines Abschieds oder Neubeginns. Sie zeigen mir an, wenn ein Weg nicht meinem Potenzial oder meinen Kompetenzen entspricht und wenn ich Worte höre, die ich nicht ertragen will.

Ich möchte Mitgefühl. Für mich. Wenn ich zum Beispiel in einem Gespräch verletzt, oder an alte Verletzungen erinnert wurde. Da brauche ich das schmerzhafte Gefühl, um mich in der Tiefe zu erkennen und heilsam agieren zu können. Neue Wege einzuschlagen. Da nützt es mir garnichts, positiv denken zu sollen und den Schmerz zu ignorieren. Verdrängung macht mich krank, resigniert und schneidet Teile von meinem Wesen ab.

Und ich möchte Mitgefühl für andere. Ich halte es für erstrebenswerte Menschlichkeit, Unglück sein lassen zu dürfen. Andere nicht nur um mich haben zu wollen, wenn sie strahlend, lachend, gute Laune verbreiten.

Ja, wenn ich jemanden weinen sehe, konfrontiert mich das vielleicht mit eigenem Schmerz. Dann ist das so und darf sein. Jemand Weinenden durch einen Schmerz zu begleiten und ihn an seiner Kraft und Lebensfreude darunter ankommen zu spüren, ist so viel lebendiger, als ihn dabei zu beobachten, wie er versucht, der Trauer auszuweichen.

GLÜCKsLEBEN liefert viele Hinweise und Methoden, um dem eigenen Glückszeiger zu folgen und authentisch und glücklich leben zu können. Aber das funktioniert nur, wenn ich mich vor der Kraft schmerzlicher Gefühle nicht wegducke, sondern sie nutze und integriere. Und so komisch es klingen mag: ich bin glücklich, egal, ob ich gerade zornige, traurige oder ängstliche Gefühle habe. Ich bin ich. Authentisch.

Angelika

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