Über das Glück Erwartungen als solche zu erkennen

Erwartung

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einen Blogartikel "Über das Glück sich von Erwartungen zu lösen" schreiben und über die Zeit nach der Geburt meines ersten Sohnes berichten. Über die Erfahrungen, die ich machte, als ich mit zwei vollkommen unterschiedlichen Erwartungshaltungen konfontiert wurde. Meine Mutter war nach den Geburten ihrer drei Kinder jahrzehntelang als Hausfrau und Mutter tätig gewesen, während meine Schwiegermutter nach der Geburt meines Mannes ihn sehr früh in die Krippe gab, um ihren Doktor zu machen und Vollzeit zu arbeiten. Da trafen sehr verschiedene Erfahrungswelten und Erwartungen an mich als Mutter aufeinander.

Ich wollte über die Erwartungen schreiben, die an Mütter (und Väter) gestellt werden, daüber, wie es sich anfühlt in der Kindererziehung dem eigenen Glückszeiger zu folgen...

Ich hatte sogar schon die ersten Sätze dazu geschrieben. Die ich eben gelöscht habe. Denn folgendes ist in der Zwischenzeit geschehen: ich habe meinen ersten Newsletter versandt (hurra! :-))

und in diesem ersten Newsletter habe ich, wie meine Glücksworte-Leser wissen, auf diesen kommenden Blogartikel über Erwartungen hingewiesen. Ich hatte ja schon angefangen und wusste, was ich darüber schreiben wollte... Ha!  Der Klassiker. Ich habe damit selbst Erwartungen bei euch und mir produziert... und mich unter Druck gesetzt. Aber: die Woche verlief anders als vorher gedacht, das Leben sorgt für Abwechslung und Überaschungen und schon ist es Freitag, Ende der Woche, der Artikel ist nicht fertig, wollte aber laut meinen eigenen Worten im Newsletter heute veröffentlicht werden.  Ich habe gelernt: erstens: Ankündigungen nur zu Themen, die bereits in Sack und Tüten sind. Oder die mir so wichtig sind, dass ich sicher bin, meine eigene, mit der Ankündigung erweckte Erwartung erfüllen zu wollen. Und zweitens: die üblichen Marketingstrategien arbeiten so immens viel mit dem Spiel der Erwartungen, dass ich mir sehr genau überlegen werde, wann ich sie einsetzen will und wann ich lieber darauf verzichte oder andere Wege gehe. Mag dann vielleicht nicht ganz so wirksam sein, dafür mit weniger Manipulation.

Denn auch Erwartungen zu produzieren oder Erwartungen auszusprechen ist Manipulation. Ich weiß, dass es für viele immens schwierig ist, Erwartungen nicht zu erfüllen, denn jede nicht erfüllte Erwartung birgt potenzielle Ablehnung in sich. Und der Mensch ist doch auf Anerkennung aus... Außerdem bindet jedes erwartete Ding ein Bruchteil unserer Energie. Denn ein Teil unserer Aufmerksamkeit beschäftigt sich mit dem Warten auf das erhoffte Eintreten. Und ganz ehrlich: ich möchte nicht daran beteiligt sein, dass ihr mehr als nötig eure Energie auf zukünftige Dinge wendet. So große und wichtige Dinge wie mein erscheinendes Buch oder ein Seminar im nächsten  Jahr... okay, darauf dürft ihr gern sehnsüchtig warten ;-) aber auf einen Blogartikel werde ich nicht mehr vorher hinweisen. Der ist dann da, wenn er da ist.

Also, wieder was gelernt und dabei einen erwarteten Artikel über Erwartungen produziert ;-)

Lasst uns versuchen, mehr im Fluss des Lebens zu schwimmen und weniger wie der Hund auf meinem Artikelfoto erwartend zu stehen.

Herzlich,

Angelika

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