Wie du dir für deine Pläne das Upgrade des Universums sicherst

Wenn du einen richtig guten Plan entworfen hast, ziehst du ihn dann auf Biegen und Brechen durch?

Kennst du das Gefühl, wenn es irgendwann so richtig unangenehm anstrengend wird?

Ich kenne das gut.

 

Nehmen wir mal an, dein Ziel ist klar und deinen Werten entsprechend.

Du hast z.B. die Traumreise zu deinem inneren Glückszeiger gemacht, du kennst also dein Ziel und du willst da hin. Du machst dir einen Plan und bist voller Motivation ihn umzusetzen.

 

Du beginnst. Die ersten Erfolge. Alles ist cool.

Aber nach einer Weile geht es einfach nicht mehr weiter!!

Hast du mal daran gedacht, dass Pläne IMMER nur Pläne sind? ;-)

 

Wie heißt es so schön: "Der Mensch plant, das Schicksal lacht."

Und das ist gut so!!

 

Denn das menschliche Bewusstsein kann nur das planen, von dem es bereits weiß.

Aber wenn du flexibel genug bist, die Chancen des Lebens zu erkennen, so kannst du dein integeres Ziel erreichen und auf dem Weg noch jede Menge Upgrades einsammeln!

 

Und damit ist etwas anderes gemeint, als nicht anzufangen, oder auf dem Weg aufzuhören. Dann würdest du dein Ziel ja nicht erreichen. ;-)

Vorraussetzung ist also, dass du erstmal losgehst und machst.

 

Ich meine hier auch nicht die Phasen, in denen du dich durchbeissen muss, weil gewisse Strecken eben Durchhhaltevermögen brauchen. Die erkennst du auf deinem Glücksweg ganz einfach daran, dass es zwar anstrengend, aber nicht unangenehm ist, dich durchzubeissen. Dass es glücklich macht, deine eigene Tatkraft zu spüren! :-)

 

Damit klar wird, was ich meine, erzähle ich dir zwei Beispiele aus meinen Erfahrungen:

Ich habe einen alten Blogentwurf gefunden, er ist vom Sommer 2015. Damals wollte ich den Artikel "Über das Glück, flexibel zu sein" nennen. Der Name ist genau so passend wie der heutige :-)

"Mir ist kalt.

Ich habe draußen am See gesessen, um zu arbeiten. In der letzten Stunde habe ich einen wichtigen, langen Brief formuliert. Doch heute ist es erstaunlich windig und mittlerweile bin ich durchgefroren. Ich habe für heute weitere Texte auf dem Plan und einen Zeitrahmen von noch drei Stunden dafür.

Ich hatte mich auf eine ausgiebige Zeit am See gefreut, aber jetzt ist es zu kalt!!

 

Mein Glückszeiger hat mich vorhin hierher geführt, ich habe den Brief geschrieben und den Weitblick ins Grüne, die frische Luft und das Plätschern des Sees genossen.

 

Nun schlägt mein Glückszeiger neu aus und führt mich woanders hin, so einfach ist das.

 

Also packe ich zusammen, laufe um den See und setze mich dort in ein Cafe. So herrlich warm! :-)

 

Auf meinem Weg ins Cafe bin ich nicht nur schnell marschiert, um wieder warm zu werden (kleiner unerwarteter Sport nebenbei), sondern ich habe auch erstaunlich viele inspirierende Motive entdeckt, die ich dann fotografiert habe.

 

Jedes Einzelne dieser 10-15 Fotos ist ein überaschendes Geschenk dieses Standortwechsels. Und eines davon seht ihr jetzt über diesem Blogartikel :-)

 

Wer glücklich sein will, muss achtsam auf Wegweiser schauen, sich mit seinen Befindlichkeiten ernst nehmen und sich immer wieder neu positionieren. Das Leben ist oft schneller als unsere Planung."

 

Und heute packe ich noch einen drauf:

Das Universum weiß einfach mehr als du und beschenkt dich bis zu deinem Optimum, wenn du dich auf den Weg machst!

 

Damals waren das kleinere Dimensionen: ich wollte schreiben, ich wollte Natur und inspirierende Umgebung.

 

All das bekam ich und weil ich nicht grummelig nach Hause gestapft bin, als mir kalt wurde, bekam ich auch noch inspirierende Blickwinkel auf dem Weg und dann das Erreichen meines Zieles, nämlich die Texe zu schreiben, in einem schönen Cafe.

Heute erlebe ich gerade ein Thema mit größeren Dimensionen. Zweites Beispiel für das gleiche Thema:

Mein älterer Sohn ist jetzt 10 Jahre alt und geht in die vierte Klasse. Wir haben ihn damals in die staatliche Grundschule einschulen lassen, denn er kannte dort bereits viele Freunde aus seinem Kinderladen auch in höheren Jahrgangsstufen und die Schule galt als vergleichsweise kreativ.

 

Kurz zusammen gefasst: prima Schüler, super Noten, keine Probleme.

Seit etwa einem halben Jahr jedoch war er ständig wegen Kopf- oder Bauchschmerzen krank geschrieben.

 

Und ich begann mich zu fragen, wie er in einem Schulsystem, von dem er selbst sagte, dass er viele sinnlose Sachen lernen müsse und die Schüler sich oftmals unverständliche Ungerechtigkeiten von seiten der Lehrer gefallen lassen müssten (kommt dir das aus deiner Schulzeit auch so bekannt vor?!), wie er dort seinen Glücksgefühlen folgen könnte...

Konsequenz: Schulwechsel.

 

So weit, so gut.

 

Klar definiertes Ziel: eine neue Schule, innerhalb derer er seine Potenziale selbstbestimmt entdecken und entfalten kann.

 

Wir haben eine Montessori Schule besucht, fanden sie toll, haben ihn bei allen Montessori Schulen in der erreichbaren Umgebung angemeldet, die allerdings alle lange Wartelisten haben...

 

Merkst du was? Bis hierhin, hatten wir zwar die üblichen Erkenntnisschwierigkeiten. Wir mussten heraus finden, was los ist, was wir wolllen etc.

Aber dann wussten wir es, das Ziel entsprach unseren Werten und war klar definiert. Wir gingen los, der Anfang schien leicht, doch plötzlich wurde es unangenehm schwer.

Denn wir hatten nicht die Zeit und den inneren Raum auf Wartelisten auszuharren. Wir hatten ja einen ständig kranken, einen leidenden Jungen zu Hause.

 

Dieses sind die Momente, wo dein Plan nicht flutscht und das Universum dir zeigt: es gibt noch mehr, jenseits deiner bisherigen Vorstellungskraft!

Also flexibel werden und dich umschauen. :-)

 

Wir schauten nach weiteren Alternativen und fanden eine freie demokratische Schule. Diese Schule ist so frei, dass sie ständig freie Plätze hat, weil es kaum Eltern in Berlin gibt, die dieses Konzept unterstützen können oder wollen.

 

In drei Tagen wird mein Sohn dort die Probezeit beginnen.

Diese Schule ist schon jetzt ein unerwartetes Geschenk.

Denn dort gibt es nur Regeln für ein friedvolles Miteinander und um die gemeinsamen Ressourcen zu schützen.

 

Niemand darf sich über jemand anderen stellen, indem er der Meinung ist, er wisse, was für den anderen gut sei.

 

Das ist anders, als die Eltern- Kind und Lehrer- Kind Traditionen, in denen mein Mann und ich aufgewachsen sind. Das ist auch anders, als das, was wir bisher mit unseren Kindern im Alltag gelebt haben. Da gab es selbstverständliche Ansagen, z. B. zur Schlafenszeit, weil wir der Meinung waren zu wissen, wieviel Schlaf die Kinder bräuchten.

 

Wir hatten ein Aufnahmegespräch, in welchem uns das Aufnahmekomitee erklärt hat, was wir bereit sein müssten zu geben, damit unser Sohn an der Schule glücklich werden könne... unter anderem vieles loslassen, was uns bisher als selbstverständlich galt.

Einen intensiven Tag (mit meditieren, Ängsten stellen, prüfen und dann als Paar besprechen) hat es gedauert, dann stand unsere Entscheidung für die Schule und einen großen Wandel fest.

 

Wir haben den Anstoss genutzt und einmal alles über den Haufen geworfen, was es bei uns an Regeln gab. Und wenige Neue gemeinsam mit den Kindern aufgestellt.

 

Wir haben es geschafft, das Upgrade zu nehmen, welches uns das Universum geschenkt hat.

Und die ersten Erfahrungen sind entspannend für uns alle vier! :-)

 

Mehr gehört an dieser Stelle nicht hierher finde ich, denn es geht ja nicht wirklich um den Inhalt dieser Story, sondern darum, wie du dir ein Upgrade sichern kannst... ich werde weiter und detailierter darüber berichten, wenn ich die entstandenen Veränderungen aus größerer Perspektive benennen kann. Dann vielleicht mit dem Titel: Familie im Wandel - wie viele Regeln brauchen Eltern und Kinder?

 

Sind die Upgrades, die dir das Leben bietet, leicht zu nehmen?

Nö, nicht unbedingt. Sie brauchen Kraft zur Veränderung, den Willen zum Wachstum und Mut, tatsächlich neue Wege zu gehen.

 

Das ist manchmal echt nicht das, was du vorher erwartet hattest.

Aber wenn du es überprüfst und spürst, dass es deinem vorher definiertem Ziel entspricht - trau dich! Du kannst Quantensprünge unternehmen!!

 

Spüre in dich hinein, nimm all deine Ängste wahr und versuche sie so weit gehen zu lassen, dass du dahinter entdecken kannst, was du bekommen könntest, wenn du diesen Weg trotzdem gehen würdest.

Wollen deine Ängste wirklich, wirklich dein Leben schützen, oder sind sie aufgrund von erlernten strikten moralischen Verhaltensnormen entstanden, die aber eventuell nicht (mehr) deinen eigenen Werten entsprechen?

 

Macht dich das glücklich, was du als Fernziel erkennen kannst?

Dann los!

Auch wenn du dafür all deine bisherigen Prinzipien und Glaubensmuster über Bord werfen musst, und der Weg außerdem dezent von deinem ersten Plan abweicht... ;-)

 

Ich wünsche dir die Kraft und den Mut, die Geschenke des Lebens zu erkennen und anzunehmen.

 

Mitten aus meinem momentanen Sturm der Veränderung sende ich dir herzliche und

glückliche Grüße,

Angelika

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