Sammler versus Minimalisten - wie du den Kampf zu Hause beenden kannst

Kennst du dieses Gefälle in der Anzahl von Wohlfühldingen?

"Die brauche ich alle noch!"

Jeder einzelne dieser 15 Papierflieger ist ein ganz besonderer seiner Art, denn:

"Die fliegen alle unterschiedlich, Mama!!"

Ja. Der eine gerade in die Luft, der andere mit Kurve, der nächste gegen die Wand...

Hilfe!! Wie darauf reagieren, wenn jemand so ganz andere Vorstellungen von wirklich wichtigen Dingen hat?! Und auch davon, wie viele davon nun in der gemeinsamen Wohnung gebraucht werden...

Das Beispiel der Papierflieger lässt sich natürlich durch alles andere ersetzen und je nachdem ob sich hier Kinder oder Erwachsene unterhalten, werden es scheinbar sinnvolle oder auch sämtlicher Logik entbehrende Teile sein.

Ich meine: Papierflieger haben ja sogar einen Sinn und wenn ich nun eine Statisktik anlegen würde, welcher von den 15 Fliegern am weitesten, höchsten, elegantesten oder ich weiß nicht - vielleicht verblüffendsten fliegen kann - ich würde vielleicht auch noch Spaß daran entwickeln.

Nein, eher nicht. Ich bin nicht so der Statistiktyp...

Aber ich brauche ja auch keinen Spaß damit haben, denn sie gehören ja meinem Sohn!

Und wenn ich ihn beobachte, oder in Ruhe nachfrage, was genau ihn an jedem einzelnen dieser Flieger fasziniert, dann lerne ich über ihn. Ich lerne ihn als Mensch näher kennen.

Jedes unserer Dinge erzählt Geschichten über uns.

Und über jedes unserer Dinge können wir Geschichten erzählen.

Wenn du nun genervt bist von den vielen Dingen deiner Mitbewohner, dann ist eine liebevolle Herangehensweise, dich mit der Bedeutung dieser Dinge für ihren Besitzer auseinanderzusetzen.

Nimm sie mal in die Hand, schenke ihnen und ihrem Besitzer Zeit.

Nimm Abstand davon, dass alles so sein muss, wie es dir gefällt. Dieses sind nicht deine Sachen.

Diese Dinge so sein zu lassen ist gelebte Liebe gegenüber ihrem Besitzer.

 

Unsere Dinge sind ebenso wenig zufällig wie das Aussehen unseres Körpers oder die Sprache, die wir benutzen. Alles ist Ausdruck unseres innersten Wesens und der Lebensthemen, mit denen wir uns gerade beschäftigen.

 

Viel um sich herum zu sammeln, kann natürlich verschiedene Gründe haben und manche sind nicht mehr sehr zuträglich für die Gemeinschaft. Da kann dann ganz sanfte Ursachenforschung betrieben werden.

Vom Sammler zum Messie sind die Grenzen fliessend, denn Messie ist auch nur ein Extrem der beiden Pole.

Welches ist das gegensätzliche Extrem zum Messie?

Der Messie bewahrt übermässig viele Dinge um sich herum auf - bis hin zum gesundheitsgefährdenden Müll.

Der übertreibende Minimalist entsorgt selbst Dinge, die für ihn glücksbringend und heilsam wären.

Beides wollen wir nicht unterstützen, denn es ist nicht zielführend, wenn wir davon ausgehen, dass unser Besitz uns tragen und nähren sollte.

Der goldene Mittelweg ist jener, welcher uns genau die Dinge behalten lässt, welche uns als Person glücklich machen.

Das bedeutet allerdings auch, dass es verschiedene Mengen sein werden, da wir als Individuen auch eine unterschiedlich hohe Anzahl von Dingen als Wohlfühlmenge empfinden.

Um den Besitz unserer Mitbewohner lieben zu können, hilft es sehr, wenn ich weiß, dass er genau die Dinge hat, die ihn stärken, er also bewusst entscheidet.

Und um ihn in diesem Weg zu unterstützen wiederum hift es, selbst genau die Dinge zu haben, die dich als Person stärken und glücklich machen. :-)

Also wie immer erstmal an die eigene Nase fassen - dann zum anderen hinschauen.

Nun gibt es die starke Bewegung des Minimalismus, die als das Heil schlechthin versprochen wird und natürlich extremen Widerstand bei Sammlern hervorruft.

Klares Empfinden von mir: nichts ist heilsamer, als selbst zu entscheiden. Also nicht starren Regeln (nur x Kleidungsstücke, nur x Möbel etc) folgen, sondern sich behutsam eigene mit den Dingen verknüpfte Themen anschauen und dann entscheiden. Es ist kein Maßstab, wie oft ich etwas benutze, sondern wie glücklich es mich macht.

Und nachdem wir nun geklärt haben, dass es unterschiedliche Mengen sind - wie gehst du am besten damit um?

Die erste Methode habe ich bereits erwähnt: mach dich mit den Dingen vertraut, indem du sie nicht als einzelne Störenfriede betrachtest, sondern zu deinem Mitbewohner zugehörig.

Ein anderes Vorgehen: tritt einen Schritt zurück und erkenne, dass (außer es liegt eine Untersützung benötigende Messieentwicklung vor, also ein Ausharren im gesundheitsschädlichen Müll) jeder Mensch sich in eigenen Zeitzyklen von Dingen trennt. Der Papierflieger (oder die Kronkorkensammlung, die löchrigen Hemden...) vermutlich irgendwann nicht mehr wichtig sein wird.

Entsorge niemals etwas,was der andere noch behalten will. Euer Vertrauen ineinander und die stabile Beziehung ist immer wichtiger, als ein paar Dinge mehr oder weniger!


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Schaffe dir Oasen, in denen es so aussehen darf, wie es dir gut tut.

Ich habe 10 Jahre Erfahrung als Feng Shui Beraterin. Es gibt keine wirklich hinderlichen Gründe, nur Ausreden. In jeder Wohnsituation und mit jeglicher Familienkonstellation gibt es dafür Möglichkeiten.

Sei es erstmal nur ein kleines Regalbrett, eine Leseecke oder sogar ein ganzes Zimmer:

Um den anderen in seinem Sein ganz respektieren zu können, brauchst du Räume in denen du ganz du selbst sein darfst.

Ich zum Beispiel liebe meinen eigenen Garderobenbereich. Da können die anderen in ihrem Bereich Chaos verbreiten, wie sie wollen - mich tangiert das nicht mehr :-)

Ebenso unsere getrennten Bücherregale: meines umfasst im fliessenden Wandel nur noch zwischen 8 und 15 Büchern (sogar mein 4-jähriger Sohn hat mehr! ;-)), das meines Mannes (auch schon seehr abgespeckt) würde ich auf etwa 200 schätzen.

Trenne innerhalb des gemeinsamen Wohnraums die Dinge nach ihren Besitzern - das entspannt ungemein.

Ich wünsche dir ein friedliches Miteinander mit deinen unterschiedlichen, bunten, und wundervollen Mitbewohnern.

Du hast sie nicht zufällig ausgewählt - sie sind ein Geschenk!

 

Glückliche Grüße,

Angelika

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