Warum Affirmationen allein kaum wirken können und wie du an die Wurzel deines negativen Glaubens gelangst, um dich zu stärken

Affirmationen werden immer wieder mal in den verschiedensten Ratgebern als das Wundermittel zur Verbesserung deiner Selbstwahrnehmung und deines Lebens angepriesen.

Nachdem ich viele Bücher gelesen und auch verschiedene Affirmationen ausprobiert habe:

Ich habe die energieerhöhende und positive Wirkung wahrgenommen und dennoch ein schales Beigefühl dabei empfunden.

Mittlerweile kann ich erklären, woher dieses Gefühl kommt, dass etwas daran nicht richtig ist. Postive Affirmationen sind wie das andere Extrem einer Wagschaale. Auf der einen Seite der negative Glaube mit dem wir uns einreden, wir seien unfähig, schlecht oder dumm. Auf die andere Seite legen wir nun die positive Affirmation, wir seien wertvoll, kreativ und vollkommen.

 

Je häufiger wir uns diese postiven Dinge sagen, umso mehr wird die Energie dieser Worte und Bedeutungen in unser System eingespeist und dies hat eine energieerhöhende Wirkung. Soweit so gut.

Doch der Knackpunkt bleibt, wenn wir uns das Ganze nur erzählen und wieder „nur“ einen Glauben schaffen.

Wir versuchen so fest daran zu glauben, wie möglich und vielleicht gelingt es dadurch, hin und wieder ein Gefühl zu bekommen, dass etwas wirkliches dran sein könnte.

 

Tiefgreifende und beständige Veränderung geschieht jedoch dann, wenn wir erkennen, dass der negative Glaube von uns selbst (der nämlich in schwächeren Momenten immer wieder durchkommt, egal wie oft ich mir morgens vor dem Spiegel etwas anderes erzählt habe) ein gewachsener Irrtum ist.

Ein angenommener Irrglaube.

Frei wirst du in dem Moment, wo du nicht versuchst durch positive Sätze den negativen Glauben zu überdecken, sondern, wenn du erkennst, das er schlichtweg nicht stimmt.

Dann brauchst du die positiven Sätze nur noch zur Erinnerung, zur Bestätigung dessen, was du schon weißt. Und um die Routinen in deinen Gedankengängen neu zu programmieren. Und dann funktionieren sie erst richtig.

 

Um deine negativen Glaubenssätze zu erkennen, höre dir genau zu. Lies zwischen den Zeilen, höre deinen Gedanken zu, wenn etwas nicht gleich klappt oder du eine Enttäuschung erlebst.

Die kleinen Kommentare, die du zu dir selbst sagst, zeigen dir deinen negativen Glauben, den du von dir gespeichert hast.

Gehe davon aus, dass du diese Worte früher von Menschen gehört hast, die gerade gestresst, überfordert oder schlicht nicht liebevoll waren.

Jetzt hast du die Möglichkeit dich neu zu entdecken. Neue Erfahrungen zu machen.

Das zu tun, was dich glücklich macht und damit dein echtes Potenzial zum Vorschein zu bringen.

Nutze Affirmationen dann, wenn du deinen ehemals negativen Glauben positiv neu formulierst, also in meinem Fall von „ich bin unfähig“ hin zu „ich bin befähigt“.

Dies ist die stärkste Affirmation, die es geben kann, weil sie alle anderen quasi mitnimmt.

Oder anders ausgedrückt, du dokterst nicht an Symptomen, sondern stärkst die Wurzel neu.

Glückliche Grüße,

Angelika

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