Was AUFRÄUMEN mit WEIBLICHKEIT und GLÜCK zu tun hat!

Solltest du es nicht von dir selbst kennen, so doch sehr wahrscheinlich von deinen Eltern oder befreundeten Paaren: es gibt unglaublich viele Pärchen, in denen die Frau leidet, weil der Mann so unordentlich ist, seine Sachen „einfach fallen lässt“ und zu selten aufräumt.

Da stellt sich die Frage: WARUM?

Warum leidet die Frau so viel schneller unter der Unordnung und räumt so viel häufiger auf als der Mann?

Ja, ich weiß, dass klingt erstmal alles nach Bedienung vielfältiger Klischees…

Ist dir übrigens mal aufgefallen, dass in den meisten (nicht allen!!) Klischees ein Kern von Wahrheit steckt? Sie also entstanden sind, weil eine bestimmte Eigenschaft oder Wahrnehmung als Grundlage genommen und dann plakativ (und manchmal auch in verzerrt/ verändertem Umfeld) dargestellt wird?

Es lohnt sich, diesem Kern Wahrheit nachzuspüren, die Bewertungen wegzulassen und nach dem Potenzial in dieser Fähigkeit zu forschen, anstatt ihre Existenz zu verneinen.

Gehen wir also auf Forschungsreise und suchen nach dem Potenzial im weiblichen Ordnungswunsch.

Dafür brauchen wir nicht so zu tun, als wären Männer und Frauen total gleich. Andererseits ist auch vollkommen klar, dass die Unterscheidungen, die ich in diesem Artikel beschreibe, natürlich nur einen Bruchteil von Männern und Frauen zu 100 % treffen, während es Milliarden von verschiedenen Mischformen gibt.

Also brauchst du dich nicht an Definitionen abzurackern, denn auch mir ist vollkommen klar, dass es nicht DIE Frau oder DEN Mann gibt. Wohl aber bestimmte Merkmale männlicher und weiblicher Energie, die wir zudem auch noch beide in uns tragen. ;-)

In den zehn Jahren, die ich Feng Shui Beratungen gemacht habe, bin ich über 90 % von den Frauen angeschrieben, angerufen und engagiert worden (und in 95% der Beratungen ging es unter anderem um Stauraumlösungen für eine schönere und leichtere Ordnung der vielen Dinge).

Selten hatte ich einzelne Männer als Kunden, die eine Harmonisierung ihrer Wohnräume anstrebten. Meistens stimmten die Männer zu und ließen ihre Frauen machen, aber waren bei den Vor-Ort-Terminen nicht mit dabei.

Fühlen taten sie die Veränderungen zwar auch, aber sie wären nicht auf die Idee gekommen, eine Beratung zu engagieren. Allerdings nahmen sie einen großen Part ein, wenn es um bauliche Umsetzung ging. 

Männern lieben es schlicht - es soll funktionieren.

Aus Sicht des Mannes soll die Frau soll sich wohlfühlen und die Kinder es gut haben. Wenn es Eindruck macht - auch nicht verkehrt. Es macht ihnen auch Spaß die verschiedensten Dinge für ihre Familie zu bauen, da können sie Stunden mit Konstruktionen verbringen und sind wahnsinnig stolz, wenn es dann tatsächlich klappt.

Aber warum räumen sie erst auf, wenn die Frau schon das Gefühl hat, es wäre nichts mehr zu retten? Und warum ist ihnen Ordnung nur in winzigen Teilbereichen, wie ihrem Werkzeug oder den Musikinstrumenten wichtig?

Es gibt eine ganz einfache Antwort aus der Yin/Yang Lehre:

Männer haben typischerweise mehr Yang-Energie als Frauen. Frauen haben naturgemäß mehr Yin-Energie als Männer.

Yang entspricht dem aufstrebenden Prinzip.

Zielgerichtet und kraftvoll powert es voran, ohne rechts und links zu schauen. Bis es erreicht hat, wofür es losgerannt ist. (Der berühmte Tunnelblick von Männern!)

Yin ist das Empfangende.

Spürend und wahrnehmend. Wie fühlt sich das an, wie geht es uns hier, was brauchen die einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft.

Kommt dir bekannt vor?

Männer sehen die Unordnung einfach nicht oder erst dann, wenn sie lebenswichtige Bereiche erreicht hat – beziehungsweise die Bereiche, die der Mann braucht, um seine Ziele zu erreichen.

Die Frau hingegen dehnt sich mit ihrer Wahrnehmung bis in die letzte Ecke der Wohnung aus und erlebt Unordnung fast als körperlichen Schmerz. Sie spürt die (Lebens-) Blockaden, die im angehäuften Krams stecken.

Und um im größeren Radius aktiv wirken zu können (ohne innerlich auszubrennen), braucht sie einen freien und harmonisch fließenden Raum um sich herum (zur Regeneration).

Darum ist Ordnung und ein aufgeräumtes Zuhause ein weibliches Grundbedürfnis, während dies bei Männern schlicht keine Priorität hat.

Sich dies bewusst zu machen, klärt eine Menge Beziehungskonflikte, noch bevor sie überhaupt entstanden sind.

Höre einfach auf davon auszugehen, dass eine aufgeräumte Wohnung für deinen Partner ebenso wichtig sei, wie für dich. Sorge selbst für dich, erwarte kein Verständnis und liebe ihn für seine dich ergänzende Unterschiedlichkeit.

Und was folgt daraus? Du wirst selbst tätig werden müssen! Es ist wie es ist. Komm aus der Opferrolle und lass die anderen, wie sie sind. Mach es dir so schön, wie du es haben willst und höre auf dich, wenn es dir zu unordentlich ist.

Es stimmt, was du wahrnimmst: wenn es im Außen chaotisch ist, hörst du deine inneren Stimmen weniger klar, als wenn deine Wahrnehmungskanäle weniger verstopft sind durch äußeres Chaos. Je freier außen die Energie fließt, umso klarer nimmst du dich innerlich selbst wahr.

Und du brauchst weder darauf zu warten, dass es für deinen Mann irgendwann wichtig wäre, oder für deine Kinder. Die haben durch ihre Kindheitsjahre hindurch ebenfalls viel Yang und können auch im tiefsten Chaos fokussiert spielen. Aufräumen interessiert sie einfach nicht.

Du kennst das von dir bestimmt auch, dieses Versunkensein, egal was außenrum ist. Und ich kenne es auch. Aber ich weiß auch ganz genau, dass irgendwann der Moment kommt, wo mich Unordnung stört.

Und dann ist es gut, wenn ich alles im Handumdrehen selbst aufräumen kann, ohne meine Kinder oder meinen Mann zu nerven, wie unordentlich sie wären.

Mach es dir einfach. Lass die Diskussionen.

Und damit wären wir beim Glück.

Glücklich macht uns das, was uns erfüllt und uns darin unterstützt, unser volles Potenzial zu entfalten.

Leicht vorstellbar: wenn du weniger aufräumen müsstest, hättest du mehr Zeit für die Dinge, die dir wirklich wichtig sind. Wenn alle deine Dinge einen Platz hätten, an den sie leicht wieder zurückgeräumt werden können und an dem sie sich wohlfühlen, ginge Aufräumen wesentlich schneller.

Eine fantastische Möglichkeit, deiner sinnlichen Wahrnehmung zu folgen: spüre hinein, was dich glücklich macht und lass alles andere gehen.

Nutze deine Fähigkeiten, um nicht nur räumliche Klarheit zu erreichen, sondern auch innere Klarheit - durch die Auseinandersetzung mit dem, was dich glücklich macht.

Einmal alle deine Dinge durchsortieren! Und du wirst sehen, du hast am Ende nur noch die Hälfte oder ein Drittel… Da hält sich die Ordnung hinterher viel leichter! ;-)

 

Wir häufen um uns herum so viele Dinge an, weil wir damit vermeintliche Sicherheit schaffen. Weil wir uns nicht trauen, uns von Dingen zu trennen, die wir vielleicht noch einmal brauchen. Doch das meiste sind nur belastende, in Materie gespeicherte Glaubenssätze. Und es ist unvorstellbar befreiend, sich davon zu lösen!

 

Schluss mit dem Hin- und Herräumen von Dingen. Den vielen Vorwürfen deinem Mann und deinen Kindern gegenüber. 

 

Übernimm die Verantwortung für dein Wohlbefinden und gestalte dir eine Wohnung mit Glückspower, indem du nur noch das behältst, was glücklich macht!

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Glückliche Grüße,

Angelika

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Kommentare: 4
  • #1

    Sabine Ziegler (Samstag, 30 September 2017 16:00)

    Liebe Angelika,
    Danke für den wundervollen Artikel. Es sieht genau so aus wie du es beschreibst. Frau will Ordnung, Mann und Kinder machen Kaos.. .
    Ich räume mittlerweile viele Sachen meiner Lieben in Kartons, ist es nach einer Weile nicht verräumt fliegt es weg. Anders komme ich hier nicht mehr zu Streich . Ich fühle mich durch deine Beiträge immer sehr inspiriert.
    Liebe Grüße Sabine

  • #2

    Alexandra Rosit-Hering (Montag, 02 Oktober 2017 12:56)

    Schön beschrieben liebe Angelika :-)
    Vor allem wichtig auch aus der Opferhaltung auszusteigen und endlich wieder ins handeln zu kommen!
    Interessanterweise merken es ja auch die männlichen MItbewohner,
    wenn es luftiger und klarer um sie herum wird sie umgeben sind von schönen Dingen.
    Alles Liebe für Dich.
    Alexandra




  • #3

    Karin (Dienstag, 13 Februar 2018 11:48)

    Hallo Angelika,
    wahrscheinlich stimmt es, dass viele Männer in ihrem Zuhause unordentlich sind. Aber warum verknüpfen Sie das mit Ying und Yang? Das ist aber prima für Männer, denn sie können also gar nichts dafür, dass sie ihre Socken nicht in den Wäschekorb tun und die komplette Hausarbeit den Frauen überlassen.
    Sie schreiben: „Männer sehen die Unordnung einfach nicht oder erst dann, wenn sie lebenswichtige Bereiche erreicht hat – beziehungsweise die Bereiche, die der Mann braucht, um seine Ziele zu erreichen.“
    Damit widersprechen Sie sich selbst, denn vorher schreiben Sie, dass Männer bei ihren Werkzeugen und Musikinstrumenten wohl ordentlich wären. Oder sind das lebenswichtige Bereiche???
    Das Männer im Haushalt so unordentlich wie Kinder sind, ist doch eher dem alten Rollenverständnis von Mann und Frau geschuldet, nach den Frauen den Dreck der Herren wegzumachen haben.

  • #4

    Patricia K. (Donnerstag, 15 Februar 2018 23:56)

    Ich bin ja eine Chiosprinzessin und kann wunderbar funktionieren, wenn es um mich herum unordentlich ist ( nur bei Büchern und Musikinstrumenten verstehe ich da keinen Spaß)

    Aber diese Schriften in dem Blogeintrag tun mir regelrecht weh. Die Farben, die Größen. Aaaa.
    Da bin ich dann wohl doch weiblich. Wie kann Frau Ordnung "predigen" und das in so eine Unordnung verpacken?

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